18.03.2026

Tavolata 2026: Oberösterreich bittet zu Tisch

Vom 18. April bis 27. Juli verlassen die besten Köch:innen der Region ihre Herde und kochen überall – außer im eigenen Restaurant.

v.l.n.r.: Klemens Schraml, Max Rahofer und Lukas Kapeller
v.l.n.r.: Klemens Schraml, Max Rahofer und Lukas Kapeller © Drehwerk | Peter Mayr

Vom 18. April bis zum 27. Juli wird das Alpenvorland rund um Steyr und den Nationalpark Kalkalpen zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Pop-up-Reihe. Bei TAVOLATA tauschen regionale Spitzenköch:innen ihre vertrauten Küchen gegen Orte, an denen normalerweise nicht gekocht wird. Insgesamt zehn verschiedene Events sind im Rahmen des Festivals angekündigt. Die Highlights stellen wir Ihnen im Anschluss vor: 

Urbane Marktküche und alpine Wildnis

Den Auftakt macht am 18. April die neue Marktküche Steyr". Direkt am Leopoldibrunnen verarbeitet Max Rahofer das, was der Wochenmarkt tagesaktuell hergibt. Das Pop-Up findet im legeren Rahmen mit Livemusik statt und wird bis September monatlich mit wechselnden Gastköch:innen fortgeführt. Wer es lieber fleischig mag, kommt am 8. Mai in der Zentrale der Familie Bernegger auf seine Kosten. Unter dem Titel Mach mir ein Rind" verarbeitet Klemens Gold vier verschiedene Teilstücke des Angus-Rinds vom eigenen Bio-Heuhof zu einem 4-Gänge-Menü, begleitet von Demeter-Weinen des Weinguts Triebaumer.

 Am 22. und 23. Mai bittet Klemens Gold dann zur Neuauflage von Geschmack der Wildnis". An einer abgelegenen Waldhütte wird ein 6-Gang-Menü „unplugged“ über offenem Feuer zubereitet. International wird es am 12. Juli: Die Tokioter Köchin Risa Nagahama gastiert am „Leopold von Buch-Naturdenkmal“. Zwischen massiven Granitblöcken und Lampions serviert sie einen 6-gängigen Bento-Lunch, der japanische Ästhetik in die oberösterreichische Waldlandschaft bringen soll. 

Genuss auf Schiene

Neben festen Schauplätzen nutzt TAVOLATA auch die historischen Verkehrswege der Region für mobile Genusskonzepte. Am 4. Juli dampft die älteste 760-mm-Schmalspurbahn Österreichs von Steyr durch die Aulandschaften bis nach Aschach an der Steyr. Am dortigen Bahnhof wartet Christkindlwirt Georg Baumgartner mit österreichischen Fingerfood-Spezialitäten, während Countrymusik für den passenden Rahmen sorgt.

Nur einen Tag später, am 5. Juli, verlagert sich das Geschehen auf das Wasser. Bei der Wein-Floßfahrt auf der aufgestauten Enns stehen unter der Leitung von Sommelier Leroy Vincent Przibilla verschiedene Weine zur Verkostung bereit. Die Floßmeisterei Dirnberger serviert dazu eine traditionell-züftige Flößerjause.

Den Abschluss des Festivals bildet am 27. Juli ein sensorisches Experiment in der Manufaktur Traumduft: Beim Veggie-Fine-Dining sind alle fünf Gänge und die alkoholfreien Drinks konsequent auf spezifische Dufterlebnisse abgestimmt.


Alle Detailprogramme, Menüs, Tickets und Termine finden Sie unter steyr-nationalpark.at.

(Redaktion) 
 

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