25.03.2025

Oak 107 mit eindrucksvoller Gourmet-Aufrüstung

Das Barbecue-Restaurant ist nicht nur Wiens erster Betrieb mit Kobe-Lizenz, auch das Fine Dining-Menü ist hochkarätig.

Oak 107 Ambiente
Oak 107 Ambiente © Oak 107

Wagyu Fat-Washed Old Fashioned. Schon die Aperitif-Empfehlung ist eine Ansage: Hier geht es um Kompetenz bei Wagyu Beef und um Kreativität. Das Oak 107 hat vor zweieinhalb Jahren mit ambitioniertem, aber etwas erwartbarem Texas Barbecue begonnen (Gault&Millau hat berichtet). Seitdem hat sich viel getan. Gastgeber Max Sommerer hat das Konzept kontinuierlich weiter entwickelt und das Oak 107 zu einem überaus anspruchsvollem Restaurant gemacht. Die gesmokten Gerichte gibt es weiterhin, aber das Steak-Angebot hat sich vervielfacht und das Qualitäts-Niveau ist laufend gestiegen. Im November 2024 wurde der Betrieb als Wiens erster (und Österreichs zweiter) Kobe-Partner lizensiert – und darf die raren Rindfleisch-Preziosen nun exklusiv zubereiten. Ab sofort wird auch Wagyu aus Hokkaido angeboten, aus einer japanischen Präfektur, die man hierzulande meist nur mit Kürbis in Verbindung bringt.

Nicht nur im Barbecue-Bereich hat Maximilian Sommerer aufgerüstet, auch das Team wurde hochkarätig verstärkt. Der neue Küchenchef Daniel Werner hat in vielfach ausgezeichneten Restaurants wie dem Möbius, im Carpe Diem in Salzburg sowie zuletzt im Steirereck als Produktionsleiter gearbeitet. Er hat ein Tasting-Menü konzipiert, das ein neues Kapitel in der Geschichte des Oak 107 aufschlägt. Es beginnt mit “Kobe Tonato”, setzt mit Kalbsbries, Kaisergranat Bisque und Stör fort, ehe der Höhepunkt in Form eines Miyazaki Wagyu Strips erreicht wird. Sgroppino sowie “Hazelnuss & Schokolade” runden das Sieben-Gang-Menü für 160 Euro ab.

Galerie

Steak Leidenschaft im Oak 107
Steak Leidenschaft im Oak 107 © Oak 107
Kobe Beef Marmorierung
Kobe Beef Marmorierung © Oak 107
Verschiedenste Steaks im Angebot
Verschiedenste Steaks im Angebot © Oak 107
© Oak 107

Für die Weinbegleitung (120 Euro) zeichnet Sommelier Johannes Kahrer verantwortlich, den man schon von prominenten Adressen wie Amador, Mraz& Sohn oder Shiki kennt. Aligoté 2021 von Jean Claude Ramonet, Hochberc weiß 2023 von Albert Gesellmann, Poggio alle Gazze 2023 von Ornellaia, Hyde de Villaine-Carneros Chardonnay 2009 aus dem Napa Valley, Kollwentz Steinzeiler 2021 und Egon Müllers Wiltiner Braune Kupp Spätlese 2023 sind seine Ansagen zum Menü. Viel mehr müsste man nicht zum Anspruch des “neuen” Oak 107 sagen, wenn da nicht noch so viele Steak- und Barbecue-Spezialitäten wären. Das umfassende Weinangebot kann man sich anhand obiger Aufzählung gut ausmalen, Tegernseer hell und Augustiner Edelstoff vom Fass machen auch Bierfreund*innen glücklich.

www.oak-107.at

von Bernhard Degen

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