14.07.2026

„Top-Heurige 2026“: NÖ kürt Genussadressen

Niederösterreich zeichnet 2026 insgesamt 124 Heurigenbetriebe für höchste Qualität und Gastlichkeit aus.

Galgenberg im Weinviertel
Galgenberg im Weinviertel © Niederösterreich Werbung/Robert Herbst

Wer in Niederösterreich einen Heurigen besucht, erwartet mehr als ein gutes Glas Wein. Authentische Gastlichkeit, regionale Küche und die enge Verbindung von Landwirtschaft und Kulinarik machen den Heurigen zu einer der wichtigsten Genussinstitutionen des Landes. Mit dem Qualitätssiegel „Top-Heuriger“ werden jedes Jahr jene Betriebe ausgezeichnet, die diese Werte besonders konsequent leben.

2026 tragen insgesamt 124 Betriebe die begehrte Auszeichnung – darunter 117 Weinheurige und sieben Mostheurige. Die Betriebe werden regelmäßig nach strengen Qualitätskriterien überprüft und müssen nicht nur mit ihren Weinen beziehungsweise Mosten überzeugen, sondern auch mit regionaler Kulinarik, Service, Ambiente und gelebter Gastfreundschaft.

Die Top-Heurigen der Weinbaugebiete

Zusätzlich zur allgemeinen Auszeichnung wird jährlich in jedem niederösterreichischen Weinbaugebiet ein besonders vorbildlicher Betrieb ausgezeichnet. Die Gebietssieger 2026 sind:

Als bester Mostheuriger des Jahres wurde „Zur steinernen Birne“ der Familie Oberaigner-Binder in St. Peter in der Au ausgezeichnet.

Qualität als gemeinsamer Nenner

Das Qualitätssiegel gilt seit Jahren als Orientierungshilfe für Genießerinnen und Genießer. Es steht für ein stimmiges Gesamterlebnis – vom Glas Wein über hausgemachte Spezialitäten bis hin zur Atmosphäre, die den Heurigenbesuch ausmacht.

Für Niederösterreich spielen die ausgezeichneten Betriebe auch wirtschaftlich und kulturell eine wichtige Rolle. Sie verbinden Weinbau und bäuerliche Direktvermarktung mit regionaler Wertschöpfung und tragen dazu bei, die Besonderheiten der acht Weinbaugebiete erlebbar zu machen.

Wer einen ausgezeichneten Betrieb besuchen möchte, findet die vollständige Liste aller 124 Top-Heurigen 2026 auf der Website top-heuriger.at.

Von Claire Dufils 

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