30.09.2026
Verborgener Gastgarten als Rückzugsort in der Großstadt, Kaffee-Klassiker und Zeitgeistiges.

Das eben eröffnete Café Camelle liegt zwar mitten in der Stadt, nur wenige Schritte vom Unteren Belvedere entfernt, ist aber dennoch eine bezaubernde Ruheoase in der hektischen Urbanität. Die Strohgasse führt durch das Wiener Botschaftsviertel und ist nicht nur wohlbehütet, sondern auch ruhig und verkehrsarm. Wo früher ein Ableger der Pizzeria L’Autentico beheimatet war, lädt nun das Café Camelle mit seinem wunderbaren Gastgarten zum Frühstücken, Lunchen und Verweilen ein.
Kulinarisch setzt das Café Camelle auf ein unkompliziertes Konzept, das sich dem Tagesverlauf anpasst. Vormittags und mittags stehen hausgemachte Sandwiches im Mittelpunkt, am Nachmittag locken Mehlspeisen zum Kaffee. Ein Cappuccino kommt auf 4,90 Euro, ein einfacher Espresso auf 3,50 Euro und ein Matcha Latte auf 5,70 Euro. Mit der Tasse Kaffee kauft man sich aber keinen schnellen Koffein-Kick, sondern einen entspannten Platz in gemütlichem Ambiente. Ein neuer Treffpunkt für die Nachbarschaft und ein schöner Ort, um kurz zur Ruhe zu kommen.
von Bernhard Degen












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