01.12.2025
Im Südosten der Steiermark wartet eine vielseitige Kulinariklandschaft, Thermen und spannende Produzent:innen.

Wer ins Thermen- & Vulkanland reist, kommt selten nur zum Baden – obgleich dies dank der insgesamt sechs Thermen bestens möglich ist. Zwischen sanften Hügeln, Weingärten und fruchtbaren Vulkanböden hat sich im Südosten der Steiermark eine Genusslandschaft entwickelt, die so selbstverständlich wirkt, als wäre sie schon immer dagewesen. Und doch von bemerkenswerter Dynamik ist. Hier treffen landwirtschaftliche Tradition, kompromisslose Produktqualität und eine selbstbewusste, moderne Küche aufeinander.
Kren, Kürbiskernöl, Käferbohnen und ehrliche Brettljausen: Die Region denkt ihre Klassiker weiter, ohne sie zu verfremden. Spargel im Frühling, Bärlauch aus den Auwäldern, Holunderblüten und Aroniabeeren setzen saisonale Akzente und zeigen, wie eng Kulinarik und Landschaft verbunden sind. Entlang der Vulkanland Route 66 verdichtet sich diese Haltung, wo zahlreiche Produzent:innen, Hofläden und Manufakturen ihre Türen öffnen. Vom luftgetrockneten Vulcano Schinken über Essig- und Schnapsspezialitäten bis zur Zotter-Schokolade spannt sich ein Bogen, der deutlich macht, wie viel Innovationsgeist in dieser ländlich geprägten Region steckt. Willkommen in der Heimat der "Kulinarik der Erfinder".
Das kulinarische Spektrum reicht von bodenständigen Buschenschänken bis zu ambitionierten Gourmetadressen. Neben zahlreichen Wirtshäusern prägt vor allem die hohe Dichte an Haubenrestaurants das Profil der Region. Mit Betrieben mit zwei, drei und vier Hauben spielt das Thermen- & Vulkanland in der österreichischen Spitzenliga mit.
Die Weinlandschaft ist untrennbar mit dem vulkanischen Boden verbunden. Rund um Klöch, St. Anna am Aigen, Straden und Tieschen entstehen fruchtige Weißweine und charaktervolle Rotweine mit eigenständigem Profil. Weingüter laden zu Kellerführungen, Verkostungen und Weinwanderungen, während Buschenschenken ihre aktuellen Jahrgänge ausschenken. Wer tiefer ins Thema eintauchen möchte, folgt dem Traminerweg in Klöch oder kostet sich durch die Gesamtsteirische Vinothek, in der Hunderte Weine glasweise verfügbar sind.
Das Gault&Millau-Team hat sich selbst ein Bild von der kulinarischen Strahlkraft der Region gemacht und zwei Betriebe besucht: Im Restaurant Lilli in Fehring arbeiten Walter Triebl und Verena Leitner auf Drei-Hauben-Niveau. Ihr Ansatz: radikale Produktorientierung, präzises Handwerk und Menüs, die regionale Zutaten in den Mittelpunkt stellen. Einen anderen, ebenso konsequenten Weg geht DeVin Gin & Bitter. In ihrer Craft-Spirits-Brennerei kreiert Lisa Bauer handgemachte flüssige Unikate – Gins und Bitter, die botanische Vielfalt und Experimentierfreude verbinden.




Der Beitrag ist eine bezahlte Einschaltung der Region Thermen- & Vulkanland.
Weiterführende Informationen: steiermark.com/de/Thermen-Vulkanland
Redaktion: Derya Metzler
Kamera: Stefan Donat
Schnitt: www.filmzurpost.at













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