23.09.2026
In einem ehemaligen Stall eines Vierkanthofs in Meggenhofen entsteht Schokolade von Grund auf selbst.

Schokolade beginnt bei Martin Mayer nicht erst bei der Kuvertüre, sondern bei der Kakaobohne. In einem ehemaligen Stall eines oberösterreichischen Vierkanthofs in Meggenhofen verarbeitet der Konditormeister Kakao direkt zu Schokolade und hat dabei die wesentlichen Schritte der Produktion selbst in der Hand.
Mayer war als Chef Patissier in renommierten Betrieben tätig. Seine Neugier auf Lebensmittel führte ihn schließlich immer näher an den Ursprung der Schokolade. Statt fertige Kuvertüre zu verarbeiten, setzt seine Manufaktur auf Bean-to-Bar: Die Kakaobohnen werden direkt bezogen, von Hand verlesen und geröstet, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Bei den Single-Origin-Schokoladen nimmt sich Mayer besonders viel Zeit. Sie werden beispielsweise mindestens 96 Stunden traditionell auf Granitsteinen vermahlen. Den Kakao bezieht die Manufaktur direkt von Kakaobäuer:innen bzw. verantwortlichen Exporteur:innen. Gleichzeitig spielt die unmittelbare Umgebung eine wichtige Rolle: Früchte und weitere Zutaten kommen möglichst aus der Region, teilweise sogar von den eigenen Streuobstwiesen. Auch bei der Rezeptur steht der ursprüngliche Geschmack der Zutaten im Mittelpunkt. Künstliche Aromen und Konservierungsstoffe werden vermieden, Aromen möglichst aus den verwendeten Früchten selbst hergestellt.
So verbindet Martin Mayer bei seinen Schokoladen handwerkliche Verarbeitung mit dem Anspruch, sowohl den Ursprung des Kakaos als auch die Qualität regionaler Zutaten sichtbar und schmeckbar zu machen. Nähere Infos zu den AMA GENUSS REGION Betrieben finden Sie unter genussregionen.at.

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