22.09.2026
Fotos: Mehlspeisen, Focacce, Leberkäse-Spezialitäten, Aperol Spritz und natürlich Kaffee in allen Varianten.

„Die Zutaten müssen die allerbesten sein, da bin ich sehr heikel”, erzählt Gastronomin Denisa Friedl im Gespräch mit Gault&Millau. Für die Focacce sind sie beispielsweise von Luca Miliffi mit seinem italienischen Feinkosthandel Miliffico. Und das schmeckt man. Die getoastete Focaccia mit Mortadella, Stracciatella, Pistazien und frischem Basilikumpesto ist großartig (9,80 Euro). Friedl legt generell großen Wert auf faire Preisgestaltung, man soll sich unter zehn Euro satt essen können. Es gibt sie auch in den Varianten Tuna, Verdura, Prosciutto oder Mozzarella di Bufala, alle jeweils um 9,80 Euro und täglich selbst frisch gebacken. Geplant sind auch kreative Leberkäse-Variationen in der Semmel.




Ins Glas kommt ganz unkompliziert Prosecco oder ein Aperol Spritz um 6,50 Euro. Eine echte Mezzie für die Lage im Herzen von Wien. Das Lokal ist winzig und wird innen nur ein paar Stehtische sowie zwei Kaffeehaus-Tische im Freien beherbergen. Es liegt am Lichtensteg 2, im Erdgeschoß des Hotel Lamée, nur wenige Schritte von der Rotenturmstraße, vom Lugeck oder vom Hohen Markt entfernt. Die Dachterrasse des Hauses wird ebenfalls von Denisa und Niklas Friedl betrieben, das Lamée Rooftop.
Herzstück des Cafetschi ist die goldene Vitrine im Art-Déco-Stil, die nicht nur die erwähnten Snacks enthält, sondern auch Mehlspeisen der Träume. Macarons mit Wiener Motiven bedruckt (2,90 Euro), Lemon- oder Salzkaramell-Tarts (3,90 Euro), traumhafte Choux (4,20 Euro), Schoko-Spitz (3,90 Euro) oder sündhafte Eierlikör-Spitz (5,20 Euro). Alles aus der hauseigenen Pâtisserie. Dazu eine Tasse Verignano-Kaffee und der Tag kann nur noch gut werden.
instagram.com/cafetschi_vienna
von Bernhard Degen












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