Mraz & Sohn

18,5/20 WertungWertungWertungWertung
Standort

Wallensteinstraße 59 1200 Wien Wien

Testbericht

Gault&Millau Punkte

18,5 / 20

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Um zu beschreiben, was die Herren Mraz und Sohn für die heimische Kulinarik machen – dafür ist hier zu wenig Platz. Lukas hat alles, was einen Popstar ausmacht, und spricht damit eine wichtige Zielgruppe für die Szene an: die Jugend.

Auch heuer ist das Erlebnis in der Brigittenau gewaltig. Man könnte hier vieles schreiben – etwa wie durchdacht und genial Grenzen verschoben werden –, aber wir haben uns an diesem Tag einfach eingelassen und die Kreativmaschinen Mraz haben abgeliefert. 

Der Abend beginnt an der Sprechanlage: Musik aus den Dramedy-Serien der 80er. Den Flow, den man auf dem Weg zum Tisch mitnimmt, wenn man an der Küche vorbeigeht, ist ansteckend – und dann Hader auf dem WC.  Die ersten Gerichte wie die Sika-Wild-Phở fetzen schon so weg, dass wir uns beim Grünkohl gar nicht mehr einkriegen. Ein Grünkohl-Potsticker – unglaublich. 

Der Hauptgang, das Curry-Wildgulasch, enttäuscht etwas: eher mild als wild. Auch der Service hat sich dann irgendwann einmal mit seiner Präsenz verabschiedet. All das macht aber das Gesamtkonzept wieder wett. Buchet, wer kann! 


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