Kochgasse 13 1080 Wien Wien

Gault&Millau Punkte
Warum der Shootingstar der Wiener Gastronomie trotz mutiger Preise Erfolg hat, ist klar: Hier bietet man dem Gast ein Gesamterlebnis plus Storytelling: die offene Küche, das Feuer, der bärtige Chef, die dunkel-stilvolle Location, die selbst angebauten Zitrusfrüchte ... Klar, dass manche immer wieder reservieren, so wie das Paar am Nebentisch, das zum 20. (!) Mal da ist. Hier und da fühlen wir uns beim Essen ans dänische „Jordnær" erinnert, aber was soll’s ...
So guten Carabinero (mit Tamari) bekommt man in Österreich selten. Zehn Tage gereifter „Steinbutt Pil Pil", vorzügliche Jakobsmuschel sowie Kaisergranat mit Mizuna begeistern, lediglich ein Hummerhappen wirkt nicht fokussiert genug.
Dass die Desserts in mehreren Aufzügen kommen, freut uns, dass ganz zum Schluss frische Früchte serviert werden, erst recht: Allein die Melone lohnt den Besuch! Wer nicht das eloquent präsentierte Überraschungspairing bestellen will, findet in der Weinkarte viele tolle, nicht immer günstige Flaschen.






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